Klausurtagungen für Betriebsräte und Personalräte

Mit neutraler Moderation vom gewählten Gremium zum wirksamen Team. Für klare Ziele, eine gute Zusammenarbeit und tragfähige Entscheidungen.

Karten mit Pfeilen in verschiedene Richtungen und Hände, die daran drehen – Sinnbild für unterschiedliche Positionen in Gremien der Interessenvertretung

Moderierte Klausurtagung für Betriebsrat, Personalrat & MAV

Erfolgreiche Interessenvertretung beruht auf der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit unterschiedlicher Charaktere. Es gilt, sich als Team optimal aufzustellen, sich über die Ziele und Vorgehensweisen abzustimmen, die neuen Mitglieder zu integrieren und die Unterschiedlichkeit im Gremium zum Vorteil der Belegschaft zu nutzen. Einfach gesagt.

Allein, viele Betriebsräte, Personalräte und MAV werden nach der Wahl vom Arbeitspensum überrollt und die wichtige Phase der Konsolidierung der gewählten Interessenvertretung verstreicht allzu schnell. Hatte man anfänglich noch den starken Willen zu gestalten, so ist man schneller als gedacht nur noch fähig zu reagieren. 

Übersicht über den Teambildungsprozess in der Interessensvertretung

 

Moderierte Klausurtagung • Betriebsrat • Personalrat • MAV

Als neutrale Moderatoren helfen wir ihnen, dass sie in kurzer Zeit den Rahmen ihrer zukünftigen Zusammenarbeit festlegen. Wir sorgen dafür, dass sich alle Mitglieder (auch die Vorsitzenden) 100%ig auf die Inhalte der Klausurtagung konzentrieren können. Durch den Einsatz geeigneter Methoden wird Ihr Gremium zielgerichtet und zügig gemeinsame Entscheidungen treffen, die von allen Interessenvertretern mitgetragen werden. Wir helfen, dass die unterschiedlichen Sichten im Gremium zukünftig zum Wohl der Belegschaft genutzt werden.  

Auf der Basis Ihrer Zielsetzung, Kon­s­tel­la­ti­on und Aufgabenstellung erstellen wir ein individuelles Konzept für Ihre Klausurtagung bzw. Ihre Teambildung.

 

Moderierte Klausurtagung: Nutzen für Betriebsräte, Personalräte und MAV

Eine moderierte Klausurtagung bietet die Möglichkeit, gezielt und effizient Lösungen für die Herausforderungen Ihres Gremiums zu entwickeln. Dabei profitieren Betriebsräte, Personalräte und MAV von einem strukturierten und fokussierten Prozess, der die Zusammenarbeit fördert und die Teamdynamik stärkt.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Effektive Zusammenarbeit

  • Zielgerichtete Entscheidungsfindung

  • Optimale Ressourcennutzung

  • Zufriedenheit und Motivation: Alle Gremiummitglieder sind aktiv eingebunden und tragen zur Gestaltung des Prozesses bei.
  • Geschlossenes Auftreten In Richtung der Geschäftsführung und Belegschaft

  • Aufbau einer produktiven Diskussionskultur

  • Moderations- und Methodenkompetenz

Setzen Sie von Beginn an auf eine solide, gemeinsame Grundlage.

 

Eine kleine Auswahl möglicher Themenfelder in der Klausurtagung 

  • Finden und Festlegen der gemeinsamen Ziele und Aufgabenfelder
  • Festlegen der Art und Weise der Zusammenarbeit 
  • Kommunikation in Richtung Belegschaft und zur Geschäftsführung
  • Wege zu gemeinsam getragenen Entscheidungen im Gremium 
  • Rollenverständnis (Vorsitzende, Stellvertreter, Freigestellte, Mitglieder, ...)
  • Aufgabenverteilung
  • Unterschiedlichkeit im Gremium für den gemeinsamen Erfolg nutzen
  • Arbeit in Ausschüssen
  • Zusammenarbeit: Arbeitsgruppen - Gremium
  • Schwierige Situationen erfolgreich meistern / Konflikte lösen
  • BR-Marketing
  • Definieren der Fokusthemen und Prioritäten 
  • und vieles mehr

 

Falls Sie neben teamorientierten auch betriebsverfassungsrechtliche Themen in Ihrem Workshop behandeln möchten, haben wir die Möglichkeit, einen erfahrenen Fachanwalt für Arbeitsrecht hinzuzuziehen, der in der Arbeitnehmervertretung bestens bekannt ist.

Übrigens! Viele Arbeitgeber haben mittlerweile die Effektivität einer extern moderierten Klausurtagung für Gremien der Interessensvertretung erkannt und übernehmen bereitwillig die Kosten

Sind Sie auf der Suche nach einem erfahrenen Moderator für Ihre Klausurtagung oder möchten wissen, ob externe Moderation für Ihr Gremium sinnvoll ist? Dann sprechen Sie uns gerne an.

FAQ - Moderation Klausurtagungen: Betriebsrat, Personalrat oder MAV

Auf welcher rechtlichen Grundlage basiert eine Klausurtagung?

Eine Klausurtagung des Betriebsrates dient der inneren Organisation, der Festlegung von Arbeitsstrukturen und der langfristigen Strategieplanung. Die Tagung muss für die ordnungsgemäße Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Gremiums erforderlich sein.
Die Rechtsgrundlage für die Kostenübernahme durch den Arbeitgeber ergibt sich aus § 40 Abs. 1 BetrVG. Entsprechendes gilt für Personalräte nach dem jeweiligen Landespersonalvertretungsgesetz. 

Übernimmt der Arbeitgeber auch die Kosten für eine externe Moderation?

Ja. Wenn die Klausurtagung erforderlich ist, fallen auch die Honorare für eine externe Moderation sowie die Kosten für Tagungsräume und Verpflegung unter die Kostentragungspflicht des Arbeitgebers gemäß § 40 Abs. 1 BetrVG. Voraussetzung ist ein ordnungsgemäßer Beschluss des Gremiums im Vorfeld.

Ist eine externe Moderation für eine Klausurtagung sinnvoll?

Eine externe Moderation der Klausurtagung sorgt für eine neutrale, strukturierte Prozessleitung. Dadurch wird der Vorsitz (Betriebsrat, Personalrat, MAV) entlastet und kann – ebenso wie alle anderen Gremiumsmitglieder – vollkommen gleichberechtigt an den inhaltlichen Diskussionen teilnehmen. Zudem hilft der Blick von außen, festgefahrene Muster aufzubrechen und Diskussionen zeiteffizient zu lenken.

Welche Themen eignen sich für eine Klausurtagung?

Eine Klausur unterscheidet sich klar von der wöchentlichen Betriebsratssitzung.
Typische Themenschwerpunkte sind:

  • Teambildung
    Zielfindung, Art und Weise der Zusammenarbeit festlegen, Rollenklärung, Integration neuer Mitglieder (insbesondere nach BR-Wahlen), Arbeitsverteilung, Stärken & Schwächen, Optimierung der Zusammenarbeit Ausschuss und Gremium u.v.m. 
  • Strategische Jahresplanung
    Strukturierung anstehender Betriebsvereinbarungen und Projekte.
  • Konfliktlösung innerhalb des Gremiums 
    Konstruktive Klärung von Spannungen, um die Arbeitsfähigkeit im System wiederherzustellen.
Wie lange sollte eine Klausurtagung dauern und wo sollte sie stattfinden?

In der Praxis haben sich Klausurtagungen von 1,5 bis 2 Tagen bewährt. Um eine ungestörte Arbeitsatmosphäre abseits des täglichen Betriebsratsgeschäfts und der Anfragen aus der Belegschaft zu gewährleisten, empfiehlt sich die Durchführung in einem externen Tagungshotel (bevorzugt in ruhiger Lage).

Wie läuft die Zusammenarbeit mit der PerspektivWerkstatt ab?

Jede Klausurtagung wird individuell vorbereitet. In einem detaillierten Abstimmungsgespräch mit dem Vorsitz oder dem Vorbereitungsteam definieren wir vorab die Ziele, die Agenda und die passende Methodik.